
Spesenmanagement mit Abacus
Spesen gehören in vielen Unternehmen zum Alltag: ein Geschäftsessen, eine Zugfahrt, eine Hotelübernachtung beim Kundentermin. Für Mitarbeitende sind es meist kleine Beträge, ...

Der Schweizer Finanzplatz stellt den Zahlungsverkehr auf die ISO 20022 Version 2019 um. Die bisherige Version wird per 14. November 2026 nicht mehr unterstützt. Damit der Zahlungsverkehr auch künftig reibungslos funktioniert, ist je nach eingesetzter Abacus Version Handlungsbedarf erforderlich, und dieser sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden.
Ab November 2026 werden alte Zahlungsdateien voraussichtlich von den Finanzinstituten und der SIX abgelehnt. Was heute noch anstandslos verarbeitet wird, kann dann plötzlich zurückgewiesen werden, mitten im Lohnlauf oder kurz vor einer wichtigen Zahlungsfrist. Gesteuert wird das über eine Einstellung im Programm «Firmenzahlstellen»: Dort ist hinterlegt, welche Version für Zahlungsaufträge und Einzugsaufträge verwendet wird.
Betroffen sind nicht nur die Kreditorenzahlungen. Auch die Lohnapplikation, die Debitorenbuchhaltung und die Finanzbuchhaltung für Zinsauszahlungsläufe erstellen Zahlungsdateien und sind damit Teil der Umstellung.
Wie viel zu tun ist, hängt stark davon ab, welche Abacus Version im Einsatz ist:
Wer Zahlungen über EBICS abwickelt, kommt zusätzlich um die Umstellung auf EBICS 3.0 nicht herum. Diese ist ab Abacus Version 2024 verfügbar.
Die eigentliche Anpassung ist unkompliziert, wenn man weiss, wo man suchen muss. Im Programm «Firmenzahlstellen» (je nach Applikation D412, E412, L4351 oder K412) findet sich unter dem Reiter «Formate» die Einstellung «Zahlungsversion». Massgebend ab Mitte November ist die Version «SIX V2.0.1». Steht bei einer Firmenzahlstelle noch «SIX V1.0.1» oder eine ältere Bezeichnung, braucht es eine Anpassung.
Sind mehrere Firmenzahlstellen betroffen, muss das nicht einzeln erledigt werden. Über «Extras» und «Zahlungsversion aktualisieren» steht eine Globalmutation zur Verfügung, mit der sich die Zahlungsversion für beliebig viele Firmenzahlstellen mit wenigen Klicks anpassen lässt.
Wer aktuell mit einer Version arbeitet, die nicht mehr von Abacus unterstützt wird, sollte die Gelegenheit für ein Versionsupdate nutzen. Nur mit einer unterstützten Version, aktuell sind das 2024, 2025 und 2026, profitieren Sie von einer stabilen, sicheren und performanten Software, welche auch künftige Änderungen im Zahlungsverkehr zuverlässig abbildet.
Die Anpassung muss spätestens bis zum 13. November 2026 erfolgen. Das klingt nach viel Zeit, ist aber schnell verstrichen, wenn noch ein Versionsupdate ansteht.
Als Ihr Abacus Vertriebspartner unterstützen wir Sie gerne bei der Überprüfung Ihrer Firmenzahlstellen und einem allfälligen Versionsupdate, damit Ihr Zahlungsverkehr auch nach dem 14. November 2026 reibungslos läuft. Kontaktieren Sie uns unverbindlich.
Quelle: Abacus Research AG